» Essen gehen und bezahlen per QR-Code

Essen gehen und bezahlen per QR-Code

kesh: Im Restaurant mit QR-Code bezahlen

kesh: Im Restaurant mit QR-Code bezahlen

Aus Willich am Niederrhein kommt eine neue Möglichkeit, bargeldlos mithilfe von QR-Codes zu bezahlen. Die Online-Bank biw Bank für Investments und Wertpapiere AG betreibt ein neues QR-Code-Bezahl-System speziell ausgerichtet für die Gastronomie. „Kesh“, so der Name der App, ermöglicht das Bezahlen der eigenen Restaurantrechnung durch Abscannen eines QR-Codes. Der Vorteil bei kesh liegt dabei auf der Hand: Bargeldloses Bezahlen direkt am Tisch. Die Verfahrensweise ist denkbar einfach. Bestellt man die Rechnung, druckt das Kassensystem des Restaurants nicht nur die üblichen Rechnungspositionen für Essen und Getränke aus, sondern versieht die Rechnung auch mit einem entsprechenden QR-Code.

Der Gast kann nun mithilfe seines Smartphones und der dazugehörigen kesh-App den QR-Code abscannen und damit die Begleichung der Rechnung autorisieren. Die Gutschrift des Gastes erfolgt prompt und der Bezahlvorgang ist dadurch abgeschlossen. Voraussetzung für die Nutzung von kesh ist die Verwendung der entsprechenden App. Diese steht bisher für die Smartphone Betriebssysteme iOS und Android zur Verfügung. Versionen für Windows-Phone oder Blackberry OS sind derzeit nicht verfügbar. Ist die kostenfreie App heruntergeladen, wird der Nutzer beim ersten Start darum gebeten, ein Benutzerkonto einzurichten. Die Zahlungsweise basiert dabei auf dem Prepaid-Prinzip.

Ist das Konto angelegt, ist es erforderlich, sich bei einem der teilnehmenden Restaurants per Bareinzahlung ein Guthaben auf das Konto laden zu lassen. Ist die Bankverbindung einmal verifiziert, lässt sich das Guthaben auch innerhalb der App vom eigenen Girokonto aus aufladen. Die kesh-App wird in diesem Zusammenhang in drei verschiedenen Versionen angeboten. Der größte Unterschied aller drei Versionen besteht dabei im monatlichen Maximalbetrag. Während die Einsteiger-Variante „kesh-starter“ einen monatlichen Maximalrahmen von 100 Euro vorsieht, ist mit den anderen beiden Versionen „kesh-basic“ und „kesh-Premium“ ein monatlicher Prepaid-Betrag von 200 Euro möglich. Weiterhin stellen die letztgenannten Versionen noch weitere Funktionen zur Verfügung, wie zum Beispiel das Aufladen des Guthabens aus der App heraus oder auch das Überweisen von Beträgen zwischen kesh-Nutzern.

Der Betreiber versichert, das kesh mit nur sehr geringen Transaktionskosten verbunden ist, die niedriger als bei bisherigen Bezahlsystemen liegen sollen. Neben der Nutzung in der Gastronomie ist das kesh-System auch für andere Branchen interessant. Ein Blick auf die Partnerliste des Systems offenbart, dass sich nicht nur gastronomische Betriebe beteiligen. Doch was man hier auch sieht: Das Bezahlsystem kesh ist wesentlich von einer starken Verbreitung abhängig. Die bisherige Partnerliste ist zwar nicht kurz, abzuwarten bleibt der Erfolg von kesh jedoch trotzdem.

 

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