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Near Field Communication in Tourismus und Kultur

Touristen können von Near Field Communication profitieren

Touristen können von Near Field Communication profitieren

Dass die NFC-Technologie neben der Anwendung als innovativer und bequemer Bezahldienst auch noch viele weitere sinnvolle Einsatzgebiete besitzen kann, ist noch nicht hinreichend bekannt. So lässt sich Near Field Communication beispielsweise sehr effektiv innerhalb touristischer und kultureller Zusammenhänge nutzen. Gerade das Reisen und der Besuch touristischer bzw. kultureller Hotspots lädt geradezu dazu ein, mit geeigneten digitalen Mitteln noch reicher ausgestaltet zu werden. Der Mehrwert dabei liegt auf der Hand: individualisierte und tiefer gehende Versorgung mit Informationen und Wissen, und dies auf einer sehr benutzerfreundlichen Art und Weise.

Im Bereich des Tourismus lassen sich all die Eigenschaften der Near Field Communication nutzen, die auch für das bargeld- und kontaktlose Bezahlen notwendig sind: der Austausch von Daten ausschließlich über sehr geringe Distanzen. Dies ist besonders im Hinblick auf die Datensicherheit von sehr großer Bedeutung, da es Hackern dadurch nicht gerade leicht gemacht wird, sich in die Datenübertragung einzuklinken. Alles was der Tourist, der Reisende oder der Kulturinteressierte benötigt, ist ein Smartphone, das NFC unterstützt. Nutzer von Apples iPhone haben hier leider das Nachsehen. Des weiteren können drei verschiedene Modi von NFC genutzt werden. Das ist zum einen der Lese-Schreib-Modus zum Abrufen von Daten oder der Peer-to-Peer-Modus, mit dem NFC-Phones untereinander Daten austauschen können. Der dritte Modus ist schließlich die sogenannte Card-Emulation, mit der Kredit- oder Bonuskarten simuliert werden können.

Im Tourismus sind somit sehr viele verschiedene Anwendungsgebiete denkbar. Beispiel Museum. Besucht man eine Kunstausstellung, nimmt dabei nicht an einer Führung teil oder bringt eigenes Hintergrundwissen mit, finden sich zumeist nur rudimentäre Informationen neben den Gemälden. Mit einem entsprechenden NFC-Tag könnte man dies ändern. Hält der Museumsbesucher sein Smartphone an diesen Aufkleber, ließen sich dank seiner Hilfe umfangreiche Zusatzinformationen zum Kunstwerk und zum Künstler selbst abrufen. Mit dieser Verfahrensweise wäre nicht nur eine zusätzliche Möglichkeit zur Informationsvermittlung gegeben. Auch die Navigation durch die verschiedenen Räumlichkeiten könnte dadurch effektiviert werden.

Dies ist freilich nur ein Beispiel von vielen. Bei der Positionsbestimmung innerhalb eines Gebäudes oder einer Stadt per NFC ließen sich auch weitere alternative Orte anzeigen wie zum Beispiel ander Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder der nächste Bankautomat (falls man nicht schon längst per Smartphone bezahlt). Sehr wichtig dabei ist die Benutzerfreundlichkeit. Diese wird zum Beispiel dadurch gesteigert, dass die Informationen, die der Tourist per NFC-Smartphone erhält, perfekt auf seine individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Das betrifft im besonderen Maße zum Beispiel auch die Darreichung von Informationen in seiner eigenen Sprache.

 

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