» NFC bis 2014 in jedem fünften Smartphone

NFC bis 2014 in jedem fünften Smartphone

NFC weiter auf dem Vormarsch

NFC weiter auf dem Vormarsch

Die Technik selbst wird zwar derzeit erst für die breite Öffentlichkeit bekannt, dennoch gibt es die Near Field Communication bereits seit 2002: Der internationale Übertragungsstandard NFC, die „Near Field Communication“ oder zu deutsch die „Nahfeldkommunikation“, ermöglicht einen Austausch von Daten über sehr kurze Strecken. Dabei muss es keinen direkten Kontakt geben zwischen den Smartphones bzw. den Lesegeräten. Eine Strecke zwischen zehn und 50 Zentimetern kann angeblich zurückgelegt werden. Viele Praxistests zeigen jedoch, dass eine maximale Ausrichtung um 10 Zentimeter als realistisch erscheint. Dennoch ist der Übertragungsstandard auf einem guten Weg der Verbreitung.

Bald kommen immer mehr Smartphones in den Genuss von NFC
Den Durchbruch soll die Technik auf den mobilen Endgeräten in den kommenden Jahren schaffen. So rechnet man bereits im Jahr 2014 damit, dass rund 300 Mio. Stück mit der neuen Technologie ausgestattet sind. Diese Zahlen folgen einem Bericht der „NFC Retail Marketing & Mobile Payments“. Das heißt, dass jedes fünfte Gerät NFC-tauglich sein wird.

Vor allem Frankreich gilt als führend im Bereich der Near Field Communication. Hier sei die Regierung sehr stark an einem Ausbau der dafür passenden Infrastruktur interessiert. Ebenso gilt der Betreiber Orange als einer der ersten, der sich mit der Technologie vertraut gemacht hat. Orange ist es auch, der die fortschreitende Entwicklung maßgeblich prägt. Bereits 2010 wurde von Firmenseite aus verkündet, dass auch europäische Tochtergesellschaften NFC-Dienste anbieten wollen.

NFC steckt in Deutschland derzeit noch in den Kinderschuhen
Nordamerika und Westeuropa gelten als wichtigste Märkte für die Near Field Communication. Fast jedes derzeit hergestellte Smartphone kommt mit der Technologie auf den Markt. Man kann diese zum Bezahlen nutzen, aber auch als Ersatz für ein Bahnticket verwenden. Vor allem in Supermärkten, die das System mPass verwenden, gibt es derzeit häufig Probleme: Jedes Geschäft benutzt eine andere App, die unterschiedlichen Dienste verlangen eine immer neue Registrierung. Dies raubt Zeit und Nerven, vor allem wenn man weiß, dass das Bezahlen mit der EC-Karte im Moment noch sehr viel schneller vonstattengeht. Einen Mehrwert hat NFC für viele Nutzer deshalb derzeit noch nicht. Breitere Aufklärung und eine Vereinfachung der Technik könnten aber dazu beitragen, mehr Smartphonebesitzer zu einem Umdenken zu bewegen.

 

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