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NFC in Sicherheitsanwendungen: die Zutrittskontrolle

Derartige Öffnungsarten können schon bald der Vergangenheit angehören

Derartige Öffnungsarten können schon bald der Vergangenheit angehören

Immer mehr Smartphones werden mit NFC, der Near-Field-Communication-Technologie, ausgestattet. Nicht nur viele Supermärkte möchten den Kunden bargeldloses Bezahlen per Smartphone ermöglichen. Fortschritte gibt es auch im Bereich Zutrittskontrolle.
Durch NFC kann man im Nahbereich auf eine gesicherte Datenübertragung zurückgreifen. Damit dies auch gewährleistet ist, ist der Wirkungskreis von NFC auch nur auf üblicherweise wenige Zentimeter ausgelegt. So kann der Benutzer sich auf der sicheren Seite wähnen, was seine Daten betrifft.

Der elektronische Schlüssel ist auf dem Vormarsch
Neben der Zahlungsfunktion per NFC soll nun auch ein weiterer Bereich, der der Zutrittskontrolle, möglich werden. Vor allem in der Hotellerie will man in Zukunft darauf umsteigen und so die Hotelzimmerschlüssel und Karten verdrängen. In diesem Beispiel soll die Technik wie folgt zum Einsatz kommen: Nach dem Buchen eines Hotels wird den zukünftigen Gästen eine Reservierungsbestätigung auf das Smartphone geschickt. Bevor diese tatsächlich vor Ort sind, wird ihnen eine Check-in-Meldung übermittelt. Das hat den Vorteil, dass man als Gast nach einer möglicherweise langen und anstrengenden Anreise ohne Umschweife direkt auf das Zimmer gehen kann – den Zugang hat man bereits auf seinem Smartphone. Steht man vor der jeweiligen Tür, hält man das Gerät an den Türbeschlag. Diese sollte sich dann öffnen lassen. Über das PMS-System wird der Rezeption mitgeteilt, dass der Gast angekommen ist. Sobald der Urlaub beendet ist, kann man sich automatisch auschecken lassen, ohne sich mit den Hotelangestellten auseinanderzusetzen.

Die Technik vielfältig einsetzen
Nicht nur im Hotelgewerbe, sondern auch in vielen anderen Branchen soll der Schlüssel auf dem Smartphone kommen. Ein Beispiel dafür, dass NFC bereits gut funktioniert, ist die Firma LEGIC aus der Schweiz. Dort werden die Türen für Mitarbeiter und Besucher per NFC geöffnet. Auch die Kopierer und die Getränkeautomaten sind dadurch zu bedienen. Selbst die Mitarbeiterausweise wurden digitalisiert.
Die Zutrittskontrolle via Smartphone in das Fußballstadion des HSV wurde bereits im Jahre 2012 getestet. In einem Ticketshop auf den mobilen Endgeräten sollen die Eintrittskarten gebucht werden. Danach werden diese direkt auf das Smartphone übertragen. Die Telekom war vor einem Jahr dabei federführend. Die „digitale Geldbörse“ kann auch dazu genutzt werden, Bahn- oder Flugtickets in einer neuen Form zu erhalten.
Zudem kann man dank NFC die Zutrittsrechte rund um die Uhr und an jedem Ort erteilen. Dies ist dann sinnvoll, wenn man möglicherweise einen Servicetechniker erwartet, aber selbst nicht zuhause sein kann. In einer zeitlich begrenzten Spanne kann man diesem die Rechte auf Einlass gewähren. Auch für ältere Menschen ist diese Methode sehr sinnvoll. So kann der Pflegedienst ohne Schlüssel ein- und ausgehen und so eine perfekte Betreuung gewährleisten.

 

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