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NFC-Tags programmieren – so einfach ist es

Mithilfe von NFC-Tags das Smartphone steuern

Mithilfe von NFC-Tags das Smartphone steuern

Die sogenannten NFC-Tags sind kleine, zumeist sehr dünne Aufkleber oder Anhänger, die mit einer Metallantenne und einem Speicherchip ausgestattet sind. Mit ihrer Hilfe lassen sich Smartphones steuern. Die Daten, die sich auf den Speicherchips der NFC-Tags befinden, werden in einem standardisierten Format abgespeichert, dem Data Exchange Format (NDEF). Dieses spezielle Dateiformat ist notwendig, um Daten von einem NFC-Gerät auf das nächste übertragen zu können. Die Datenrate bei NFC-Tags wie bei allen anderen NFC-Geräten ist sehr gering. Sie reicht gerade so für einfache Befehle oder für rudimentäre Kontaktdaten. Der Speicherchip des Tags lässt sich dabei löschen und wieder beschreiben. Dieser Vorgang ist bis zu 10.000 mal möglich. Daten soll man auf NFC-Tags zwischen fünf und zehn Jahre vorhalten können.

Was man mit programmierten Tags anfangen kann

NFC-Aufkleber oder Anhänger können den Alltag des Smartphone-Besitzers erleichtern. Dabei gibt es viele Anwendungsszenarien. Durch die kurze Berührung von Smartphone und Tag lassen sich bestimmte Anwendungen starten, beispielsweise das Navigationssystem des Smartphones für das Auto. In Hotels ließen sich beispielsweise WLAN-Daten für die Gäste auf NFS-Anhängern ablegen. Beim Nachhausekommen wird die WLAN-Funktion aktiviert und alle anderen Netze deaktiviert, um Strom zu sparen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Einziger Wermutstropfen: NFC hat sich noch nicht bei allen Smartphones durchgesetzt. Daher lohnt ein Blick in die Einstellungen des eigenen Telefons. Bei Android-Smartphones findet sich die NFC-Funktion in den erweiterten Einstellungen für drahtlose Netzwerke. Auch Windows Phones können über NFC-Chips verfügen, hier heißt die NFC-Funktion „Tap & Senden“. iPhones von Apple hingegen verfügen über keine NFC-Chips.

 Wie man NFC-Tags programmiert

Um das Smartphone per NFC-Tag steuern zu können, ist es erst einmal notwendig, den Tag zu programmieren. Hierzu stehen eine ganze Reihe an zum Teil kostenlosen Apps zur Verfügung. Im Android-Bereich sei hier beispielsweise auf die Anwendungen „NFC Aufgaben Launcher“ und „NFC ReTag“ hingewiesen. Mit deren Hilfe lassen sich gleich mehrere Befehle hintereinander programmieren, beispielsweise: Schalte das LTE-Netz aus und WLAN an. Es empfiehlt sich jedoch, zwischen den einzelnen Befehlen Pausen einzubauen. Auf dem Speicherchip lassen sich auch weitere Daten speichern, die bei der Berührung von Smartphone und Tag übertragen werden können. Hier sollte man jedoch vorsichtig sein: besonders sensible bzw. persönliche Daten sollte man lieber nicht hinterlassen. Die Apps funken die hinterlegten Befehle und Daten auf die Server der Hersteller.

 NFC-Tags in allen Formen und Farben

NFC-Aufkleber und Anhänger werden mittlerweile in allen möglichen Formen und Farben angeboten. Tags sind dabei schon ab ca. 1,50 Euro pro Stück zu haben. Achten Sie dabei auf die richtige Vorformatierung des Tags mit dem erwähnten NDEF-Dateiformat. Außerdem sollten Sie der Kompatibilität halber nur NFC-Tags der Typen zwei und vier verwenden. Und noch ein Tipp: die meisten Tags funktionieren nicht oder nur kaum, wenn sie auf Metalloberflächen abgebracht sind. Speziell für solche Fälle sind Aufkleber mit einer speziellen Isolierschicht erhältlich.

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