» NFC und NFC-Smartphones halten Einzug in Deutschland

NFC und NFC-Smartphones halten Einzug in Deutschland

In anderen Ländern bereits sehr weit verbreitet, ist die Near Field Communication, kurz NFC genannt, in Deutschland zwar bekannt, aber weitgehend ungenutzt.

Seit dem 30. September hat Vodafone begonnen, NFC-SIM-Karten einzuführen. Auch O2 und Telekom werden in Kürze folgen. Mithilfe dieser neuen SIM-Karte soll eine absolut sichere Speicherung aller persönlichen Daten gewährleistet werden. Jedoch funktioniert die NFC-Technik dann auch nur bei solchen Smartphones, die mit einer NFC-Antenne ausgestattet sind. Die Smartphones, die aber derzeit produziert werden, unterstützen beinahe ausschließlich alle NFC.

Die Deutsche Bahn hat mit ihrem „Touch&Travel“ –System eine sehr gute Alternative für die normalen Zugtickets gefunden. Dazu muss man sich auf der gleichnamigen Homepage registrieren. Ein Smartphone mit NFC und die App „Touch&Travel“ können an einem gewählten „Touchpoint“ der DB ein umständliches Ticketbestellen erleichtern. Man meldet sich per Smartphone für eine bestimmte Reise an. Danach erhält man den Preis und die jeweilige Route. Am Zielort meldet man sich per Klick von der Fahrt ab. Die Bezahlung erfolgt per Lastschrift.

Die NFC-Technik soll in Deutschland ankommen

Die NFC-Technik soll in Deutschland ankommen

Auch viele Geschäfte sind bereits mit dem Bezahlen per NFC vertraut. So kann man per mPass bei Netto, Edeka oder auch an Tankstellen bargeldlos seine Rechnungen begleichen. Die Probleme dabei sind aber dennoch vorhanden: Viele Mitarbeiter sind mit der Technik noch nicht vertraut, ebenso muss man als Kunde für jeden Supermarkt auf eine eigene App zurückgreifen und sich für die jeweiligen Dienste zusätzlich registrieren.

Bei sehr vielen Deutschen herrscht immer noch Skepsis

Trotz der seit einiger Zeit bestehenden NFC-Technik sind viele Besitzer von unterstützenden Geräten noch unsicher im Umgang. Ganz anders als in den USA. Dort hat Google die App „Google Wallet“ eingeführt. Dieser digitale Geldbeutel soll nun auch außerhalb des Staates verbreitet werden. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch Douglas und die Tankstellen Aral bereits NFC-Lesegeräte in ihren Geschäften installiert haben, die derzeit auf Kunden warten. Glaubt man Experten, wird sich die Technik wohl allein schon deshalb auch in Deutschland verbreiten, weil Geschäfte ihre Geräte normalerweise alle paar Jahre tauschen.

Dennoch ist Bargeld für viele Deutsche die beliebteste Zahlungsart. Vor allem geht es ihnen dabei um die Sicherheit im Umgang mit den eigenen Daten und die Gewissheit, welche Summe man bereits ausgegeben hat und was finanziell noch übrig bleibt. Diese Zweifel könnten die NFC-Apps aber ebenfalls ausräumen. Fachleute schätzen, dass sich NFC demnächst verstärkt durchsetzen wird, auch hierzulande.

 

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