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QR-Codes als iPad Kunst „Was dahinter liegt“

Eine Vernissage in Hannover ist sicherlich keine Seltenheit. Und doch staunten die Besucher nicht schlecht, als sich die Vernissage als ganz besonderes „Happening“ präsentierte.

Die eigentliche Kunst verbirgt sich hinter den gezeigten QR-Codes, wobei diese selbst bereits kleine Kunstwerke sind. Die Ausstellung „Was dahinter liegt“ zeigt kleine Gemälde als QR-Codes, die erst nach dem Scannen der QR-Codes das Geheimnis lüften und das eigentliche Kunstwerk zeigen.

Bereits zur Ausstellungseröffnung zeigten sich die Besucher besonders interessiert, und scannten mit den zur Verfügung gestellten iPads eifrig die QR-Codes, um zu entdecken, „Was dahinter liegt“. Beim Rundgang durch die exquisiten Bilder können Besucher gleich bei ihrem Favoritenbild einen Punkt via iPad setzen, um so ihr persönliches Lieblingswerk zu nennen. Die Aktion „Crowd“ soll so am Ende das Gewinnerbild als Publikumsliebling küren.

Bei der aktuellen Ausstellung „Was dahinter steckt“ stehen eindeutig die QR-Codes im Vordergrund, die jedoch nicht als die gängigen bekannten schwarz-weißen Quadrate abgebildet werden, sondern bereits eigene kleine Kunstwerke sind. So dargestellt zeigen sie, dass QR-Codes sicherlich nicht immer nur schwarz und weiß sein müssen, sondern auch in anderer Form und farbig ihre Informationen weitergeben können.

Werden die QR-Codes nun mit dem Smartphone oder iPad gescannt, öffnet sich dem Besucher das eigentliche Kunstwerk. Das Besondere hierbei ist vor allem, dass Thomas Zehnter seine Kunst gänzlich via iPad erzeugt und bearbeitet hat. Mit entsprechenden Apps werden Bilder erstellt, die anschließend weiter bearbeitet werden können. Fotos werden etwa durch den Einsatz von Filtern surreal verzerrt und stark entfremdet. Zehnter schätzt bei der Kunst via iPad vor allem die Möglichkeiten des mobilen Einsatzes. Ohne Staffelei und Farbe können an allen nur erdenklichen Orten wie Café und Busbahnhof kleine Kunstwerke ohne großen Aufwand entstehen.

Die Kunst mittels iPad ist nicht neu, auch David Hockney hat bereits vor einiger Zeit einige Zeichnungen veröffentlicht, die er mit dem iPad erstellt hat. Sicherlich ist diese Art des Zeichnens eine Kunst nach dem Gedanken von Wahrhol, jedoch ein sehr interessantes und spannendes Gebiet, was die Künstler auch in den nächsten Jahren sicherlich noch beschäftigen wird.

Ab dem 7.Mai 2012 bis zum Herbst wird die Ausstellung der besonderen Art von Thomas Zehnter noch im HAZ / NP Media Store in Hannover zu sehen sein. Besichtigt werden können die Bilder von Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 10 Uhr bis 16 Uhr.

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Kommentare

  1. Thomas Zehnter Antworten 8. Januar 2013 at 19:31

    Ich habe gerade den Artikel gelesen. Eine Bemerkung dazu: Ich male, seitdem es das iphone gibt, auf diesem. Schon lange vor David Hockney. Damals war die Sache ganz neu.

    • QR Intern Antworten 11. Januar 2013 at 09:45

      Sehr geehrter Herr Zehnter,
      vielen Dank für Ihren Hinweis in unserem Blogartikel.

      Mit freundlichen Grüßen
      Marc Betz

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