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QR-Codes extreme?

Dass sich mit QR-Codes große Datenmengen in winzige Quadrate packen lassen, ist bereits bekannt. Nun konnte sogar ein ganzes eBook in gepixelte Quadrate untergebracht werden, das auf eine Seite passt.

Das Freeware Programm „Paperpack“ macht es möglich. Es arbeitet ähnlich wie QR-Codes und kann dabei auch größere Datenmengen unterbringen. Der Programmierer Oleh Yuschuk hat es geschafft, und die neue Software entwickelt. Entschlüsselt werden können die QR-Codes, bzw. die pixelartigen Gebilde ebenfalls mit einem Smartphone, einer App und der Smartphone-Kamera. Nach dem Scannen erhält der Nutzer das zuvor verschlüsselte eBook wieder und kann es nun auf seinem Gerät einfach wie ein reguläres eBook oder Buch lesen. Neben Bildern kann die Software so auch ganze eBooks schnell und einfach chiffrieren und anschließend wieder entschlüsseln. Ein QR-Code der besonderen Art also. Nutzt man einen regulären Laserdrucker, passen bis zu 500 Kilobyte auf eine Seite. Mit einer entsprechenden Komprimierung können sogar bis zu 3 MB untergebracht werden.

Papier ist das haltbarste Medium das wir kennen

Der Entwickler der Software „Paperback“ Oleh Yaschuk sagt über sein Programm, er sehe es ähnlich wie eine Festplatte auf Papier. „Wenn man auf eine CD oder ein Magnetband blickt, weiß man gar nicht, ob der Datenträger noch lesbar ist oder nicht. Dazu muss man das Medium erst mal in ein Laufwerk einlegen, wenn man denn überhaupt noch eins hat. Mit Papier ist das anders: erinnert sich noch jemand an Lochkarten?“ Besitzt man eine gute Lupe oder Mikroskop, könnten die komprimierten Daten sogar ohne eine Entschlüsselung gelesen werden. Dabei ist das Papier in seiner Haltbarkeit ungeschlagen und übertrifft dabei sogar USB-Sticks und CDs um Längen. Erinnert man sich nur an die Funde der Papyrusrollen aus spätantiker Zeit, ist nur schwer vorstellbar, dass dies auch mit einem herkömmlichen USB-Stick funktionieren würde.

Guerilla Marketing und Co im QR-Code eBook

Dass sich demnächst die Buchverlage auf den Druck der Werke mittels QR-Codes beschränken werden, ist sicherlich sehr unwahrscheinlich. Weitaus wahrscheinlicher ist es jedoch, dass wissenschaftliche Arbeiten und gerade Aufsätze und Bücher der digitalen Medien als QR-Codes publiziert werden. Die QR-Codes verringern dabei vor allem die Druckkosten und lassen sich für Marketingzwecke leicht verteilen. Ob in Passagen oder auch als Guerilla Marketingmaßnahmen, die QR-Codes als eBook lassen gedruckte Werke schnelle Verbreitung finden. In besonderer Form werden die gedruckten QR-Codes sicherlich schnell Anklang finden, im regulären Buchsektor und Verkaufsgeschäft jedoch eher nicht.

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