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QR-Codes helfen bei der Tiervermittlung

QR-Codes können auch im Tierschutz nützlich sein  und herrenlosen Tierheimhunden und –Katzen zu einem neuen Zuhause verhelfen.

Tierheime sind weltweit überfüllt von herrenlosen Hunden und Katzen. Gerade in den südlichen Ländern müssen die armen Tiere oftmals unter tierunwürdigen Bedingungen leben und hoffen, dass sich ein Mensch ihrem Zwinger nähert und ein Herz zeigt, sie mit nach Hause zu nehmen. Auch in deutschen  Tierheimen sind die Zwinger gerade um die Weihnachtsfeiertage und in den Sommerferien gut besetzt, wenn unüberlegt angeschaffte Tiere lästig werden und schnell entsorgt werden müssen.

QR-Codes liefern Informationen zum neuen Heimtier

Da die Tierheime häufig extrem voll sind, müssen sich Herrchen und Frauchen, die auf Hunde- und Katzensuche sind, oftmals viele Tiertafeln durchlesen, um sich über den Vierbeiner zu informieren. Hierbei können QR-Codes helfen. Da sich die Tiere nicht immer den interessierten Augen der Besucher präsentieren möchten, weiß der Tierheimbesucher manches Mal nicht, dass sich hinter den vier Wänden und außer Sicht vielleicht der potenzielle neue Hausgefährte befindet und geht weiter, ohne sich genauer zu informieren. Infotafeln sind häufig nicht mit Farbbildern versehen, da der Ausdruck nicht nur teuer ist, sondern auch sehr zeitaufwendig. Mit QR-Codes kann hier jedoch ohne großen Aufwand, druckfreundlich und günstig eine Infoseite erstellt werden, die über einen QR-Code ausgelesen werden kann.

QR-Codes zeigen Verträglichkeiten und Krankheiten des Heimtieres an

Das Tierheimpersonal fotografiert den Neuankömmling mit einer digitalen Kamera. Anschließend werden die Fotos auf einer eigenen Internetseite eingestellt. Sobald weitere Eigenschaften des Tieres bekannt sind, wie beispielsweise Verträglichkeiten mit anderen Hunden und Katzen, Alter, Rasse, Geschlecht und eventuelle Krankheiten, kann das Profil des Tieres täglich mehr und mehr gefüllt werden. Der Link zur Internetseite wird dabei als QR-Code erstellt, ausgedruckt und an dem Zwinger oder Zimmer des Vierbeiners angebracht. Der  Besucher des Tierheims kann nun den QR-Code scannen und erhält alle gewünschten Informationen zu seinem neuen Hausgenossen. Da die Landingpage des Tieres jederzeit unabhängig von der Erstellung eines neuen QR-Codes ist, können die Daten des Tieres auch später immer wieder ergänzt und geändert werden. Hat der Besucher nun den QR-Code eingelesen und die Internetseite mit seinem Smartphone aufgerufen, kann der Link im QR-Code gespeichert werden. Zuhause kann dem Partner und der Familie nun das Tier noch einmal vorgestellt werden, falls diese nicht die Möglichkeit hatten, mit ins Tierheim zu fahren. Die QR-Codes bieten sogar die Möglichkeit, Videos mit einzubinden. So können nicht nur Bilder das Tier anpreisen, sondern der zukünftige Besitzer kann „sein“ Tier gleich in Aktion erleben.

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