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QR-Codes kunstvoll in Salzburg

Salzburg, Mozart und QR-Codes

Insgesamt 15 im öffentlichen Raum platzierte Kunstwerke werden nun mittels QR-Codes in Salzburg und durch die Aktion „Komm hör Kunst“ erlebbar.

Das Salzburger Land ist vor allem  durch seinen wohl bekanntesten Bürger Wolfgang Amadeus Mozart bekannt und gilt als Kulturstadt Österreichs. Doch nicht nur Mozart und seine Musik dürften dort in aller Munde sein, sondern nun auch das neue Projekt „Komm hör Kunst“, welches sich explizit mit der Vermittlung von Kunst im öffentlichen Raum beschäftigt. Hierzu nutzen die Salzburger den Einsatz von modernen Smartphones, in Kombination mit QR-Codes.

QR-Codes liefern die Tonspur zur Kunst

Bereits im Sommer 2011 wurden fünfzehn, sich im öffentlichen Raum in Salzburg  befindliche Kunstwerke auf Anregung des Fachbeirates bildende Kunst / Salzburger Landeskulturbeirat durch das ORF Landesstudio in Salzburg vorgestellt. Die Galerie im Traklhaus hat nun die audiotechnische Ausstattung mittels QR-Codes übernommen. Die jeweils vertonten Objekte haben eine Tonspur mit der Länge von ca. vier  Minuten und werden von unterschiedlichen Personen vorgestellt.

15 verschiedene Exponate werden mit QR-Codes ausgestattet

Zu den Objekten, die mit QR-Codes ausgestattet wurden, gehören „Sphaera” und „Frau im Fels” von Stephan Balkenhol, „Stimono“ von Thomas Baumann, „Specchio della coscienza“ von Pino Castagna, der Neon-Schriftzug am Mozarteum von Sylvie Fleury, „Hymnen – Tropen – Sequenzen“ von Franz Graf, „A.E.I.O.U.“ von Anselm Kiefer, die „Mozart – eine Hommage“ von Markus Lüpertz, „Der Kardinal” von Giacomo Manzù, die „Ziffern im Wald“ von Mario Merz, die Licht-Installation am Petersbrunnhof von Maurizio Nannucci, die Fassadengestaltung des Mönchsberglifts von Eva Schlegel, „Orpheus und Eurydike“ von Hubert Schmalix, „Le nozze di Figaro, Don Giovanni, Zauberflöte” von Josef Zenzmaier sowie das Mahnmal vor dem Hauptbahnhof von Heimo Zobernig. Die jeweils vorgetragenen Texte zu den einzelnen Objekten stammen hierbei von Eva Halus, die in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gesprächspartnern Texte und Audiodateien für die Internetseite des ORF Landesstudios zusammengestellt hat. Auch Fotos werden zu den Exponaten abgebildet, so dass auch Interessierte am heimischen PC die Objekte sehen und auch hören können.

QR-Codes können Kulturbereiche sinnvoll ergänzen

Interessant an diesem Projekt ist sicherlich nicht nur die Nutzung der QR-Codes an Kunstobjekten im öffentlichen Raum, sondern die gleichzeitige Anwendung der Codes als kleine Audiotour. QR-Codes zeigen nun immer häufiger, dass sie sich durch ihre leichte Anbringungsweise und ihre vielseitige Einsetzbarkeit hervorragend dazu eignen, Kunst im öffentlichen Raum erlebbar zu gestalten. Da Smartphones zum Alltag von vielen Menschen gehören, ist es sicherlich ein interessantes Gebiet, die Codes auch für andere Kunstwerke und kulturellen Einrichtungen einzubringen. (Bildquelle: Marica Herre_pixelio.de)

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