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QR-Codes: Neue Ideen für den nächsten Einkauf

Das DFKI im Tyssen-Krupp Ideen-Park in Essen 2012 zeigte neue und innovative Ideen, wie QR-Codes den einfachen Supermarkteinkauf demnächst revolutionieren können.

Die Idee ist schnell erläutert: Der Kunde betritt den Supermarkt und gesellt sich beispielsweise an die Wursttheke, um noch schnell ein paar Scheiben Salami für das Abendbrot einzukaufen. Nachdem er nun seinen Favoriten ausgewählt hat, deutet er auf die gewünschte Wurst und erhält unterschiedliche Angaben zum Produkt. Dazu zählen etwa Nährwertangaben und Inhaltsstoffe. Diese Informationen bekommt er auf einem angebrachten Display angezeigt, von dem er zeitgleich die von ihm ausgewählte Fleischware mit den Inhaltsstoffen und Nährwertangaben von anderen Fabrikanten vergleichen kann. Weiter geht’s per Navigation mit dem Einkaufswagen zum Haushaltswarenregal. Auch hier lassen sich die Produkte zeitnah miteinander vergleichen, so dass der Verbraucher mühelos alle Infos  von dem Display entnehmen kann. Nach der Auswahl des gewünschten Einkaufs, lassen sich alle gewählten Produkte natürlich auch bargeldlos bezahlen. Dies ist zum einen mittels eines Zahlsystems möglich, zum anderen durch den virtuellen Einkaufswagen des Nutzers, in den er alle gewählten Lebensmittel und andere Dinge ablegen und anschließend bezahlen kann.

Das System ist vor allem eins: Kundenfreundlich

Vor der Wurst- oder auch Käsetheke erkennt diese, auf welche Ware der Kunde zeigt. Eine über der Theke angebrachte Kamera kann die ausgeführte Geste bis auf zwei Zentimeter genau erkennen und so die Ware identifizieren. Die Angaben werden hierbei zeitgleich auf das angebrachte Display übertragen, auf dem der Kunde nun die Daten ablesen kann. Durch einfache Bewegungen erhält der Kunde ohne eigentlich stattfindende Nachfrage alle gewünschten Informationen. Die Dienstleistung dem Kunden gegenüber wird somit deutlich verbessert. Auch das gewünschte Produkt wird zielsicher erkannt, so dass Missverständnisse vermieden werden. Bei einem Waschmittelvergleich funktioniert das System ähnlich. Nimmt der Kunde nun ein Waschmittelprodukt aus dem Regal, zeigt das Display die gewünschten Informationen an. Nimmt der Kunde nun ein zweites, anderes Produkt, kann das Display zeitgleich diese beiden Produkte miteinander vergleichen. Der intelligente Einkaufswagen des Kunden besitzt ein eigenes Navigationssystem, das den Kunden zu dem zuvor ausgewählten Produkt leitet. Hier kann per Display das gewünschte Ausgewählt werden, so dass der Einkaufswagen die benötigten Informationen verarbeiten kann. Gerade bei einem Einkauf unter Zeitnot ist die Navigation durch den Supermarkt eine schnelle und zeitsparende Lösung. QR-Codes können ebenfalls für den virtuellen Einkauf eingesetzt werden. Zur Kundeninformation lassen sich auch QR-Codes auf Keksen einsetzen, oder es können die Waren mit QR-Codes versehen werden. QR-Codes bieten den Vorteil, dass sie sich mittels App kostengünstiger lesen lassen. QR-Codes können als Ergänzung somit sehr sinnvoll sein.

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