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QR-Codes und was im Einsatz bedacht werden muss (Teil 2)

Ein weiterer fataler Fehler kann sein, wenn der QR-Code völlig kommentarlos angebracht wird. Da der Nutzer nicht weiß, auf welche Seite ihn der QR-Code weiterleitet, bzw. was sich genau hinter dem QR-Code verbirgt, sollte dieser nicht ohne entsprechende Hinweise angebracht werden. Gerade wenn sich etwa ein Gewinnspiel hinter dem Pixelbild verbirgt, lohnt es sich, dieses explizit in der Werbung zu erwähnen, um so das Interesse bei dem Kunden zu wecken. Eine Andeutung auf das, was sich hinter dem QR-Code verbirgt reicht jedoch meist völlig aus. So kann ein gutes Verhältnis von Neugierde und Vertrauen in Bezug auf die Seriosität des Anbieters bzw. der Marketingkampagne aufgebaut werden. Da mitunter viele Menschen Angst vor diversen Viren und Hackangriffen haben, ist dies ein wichtiger und nicht zu vernachlässigender Punkt und sollte an primärer Stelle bei dem Aufbau der Kampagne stehen.

Da QR-Codes mit einem Trackingcode versehen werden können, wie etwa beim qrtool.de, sollte nach der Beendigung der Kampagne diese auch entsprechend ausgewertet werden. Nur so kann der eigentliche Nutzen oder auch Fehlschlag der Werbemaßnahme im Kontext betrachtet und ggf. optimiert und angepasst werden. Gute Tools bieten neben dem Tracking sogar unterschiedliche Auswertmöglichkeiten an, die vor allem für größer geplante Kampagnen genutzt werden sollten. QR-Codes sollten jedoch vom Aufbau her für den Kunden komprimiert dargestellt werden, da durch extrem lange URLs sich auch der Aufbau des QR-Codes ändert. Zwar können die QR-Codes auch bei einer Beschädigung noch recht gut vom Smartphone gelesen werden, jedoch sind die Codes beim erstellen weniger fehleranfällig, als sehr detailreiche QR-Codes. Um die Optik ein wenig aufzuhübschen und anzupassen, können die Codes auch mit einem Logo versehen werden. Diese Option wird ebenfalls von professionellen Anbietern offeriert und sollte auch nur mit einem sehr guten Tool erstellt werden, damit sich in den Code keine Fehler einschleichen können. Besonders bei großen Aktionen an Hauswänden etc. werden QR-Codes mit einem einmaligen Logo weitaus häufiger angesehen, als Codes ohne Logo und Erläuterungstext.

Bevor die QR-Codes an den Verbraucher gehen, sollte ein Usabilitytest durchgeführt werden, bei dem auch die letzten Fehler ausgemerzt werden. Vorteilhaft ist es dabei, wenn die Tests von unbeteiligten Personen durchgeführt werden, da die Programmierer und Involvierten oft “betriebsblind” werden und manche Fehler mit der Zeit einfach überlesen. Zusätzlich macht es auch Spaß, die geplante Aktion und deren Aufnahme beim Kunden beobachten zu können. Werden alle diese Hinweise beachtet, steht einer guten und effektiven QR-Code Kampagne sicherlich nichts im Wege.

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